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| Title / Titel | Perspectives of a Political Culture in Europe: The Cases of Germany, Switzerland, Slovakia, and Hungary and Their Broader Significance | ||
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| Abstract (PDF, 14 KB) | |||
| Original title / Originaltitel | Perspektiven politischer Kultur in Europa - Konkretisierungen in Deutschland, der Schweiz, der Slowakei sowie Ungarn und deren weiterführende Bedeutung | ||
| Summary / Zusammenfassung | Das (institutionell) vereinte Europa hat sich entscheidend verändert. Mit dem ursprünglichen "Europa der Sechs" hat es zumindest vordergründig kaum noch etwas gemein. Bemerkenswerterweise haben die verschiedenen "Erweiterungsrunden", bei denen die Europäischen Gemeinschaften, später die Europäische Union weitere Mitglieder aufnahmen, kaum zu durchgreifenden Strukturveränderungen geführt. Erst vergleichsweise spät wurden entsprechende Debatten aufgenommen. Dabei geht es in erster Linie um einen gleichermaßen zeitgemäßen wie zukunftstauglichen institutionellen Rahmen. Im Zusammenhang mit den schon angesprochenen durchgreifenden institutionellen Reformen wird gern der Terminus "politische Kultur" ins Felde geführt: Es gilt, eine "politische Kultur" für das vereinte Europa zu entwickeln, eine "politische Kultur", die gewissermaßen ein nachhaltiges "Mehr" darstellt, um die Europäische Union etwa für bedeutende Herausforderungen wie weitere Erweiterungen zu wappnen, um etwa aber auch in einem umfassenden Sinne die Grenzen der Europäischen Union zu definieren. In der Arbeit soll davon ausgegangen werden, dass die Entwicklung einer möglicherweise sogar einheitlichen politischen Kultur für das vereinte Europa möglich ist, weil sie zu einem gewissen Grade schon vorhanden ist. Das soll am Beispiel von vier Ländern nachvollzogen werden: Deutschland, Schweiz, Slowakei, Ungarn. Ein Kriterium für die Auswahl gerade dieser Länder ist auch, dass hier auf eine umfangreiche eigene Anschau dessen zurückgegriffen werden kann, was jeweils als "politische Kultur" begriffen wird. Zunächst ist der Terminus "politische Kultur" und sind die Rahmenbedingungen dafür zu definieren. Anschließend werden Elemente politischer Kultur zunächst generell zu benennen und zu begründen und danach in ihrer Relevanz für die einzelnen Länder zu analysieren sein, d.h. wie wird in den einzelnen Ländern mit den "Elementen" umgegangen? Als solche "Elemente" kommen beispielsweise in Betracht: Stellenwert des Individuums, Demokratie, Rechtsstaat, Sozialstaatlichkeit, Geschichtsbilder, Verhältnis Staat-Kirche. Nunmehr ist zu diskutieren, welche minimalen Standards sich für die einzelnen Elemente ableiten lassen, sowohl in einem einzelnen Land, als auch auf europäischer Ebene. Welche Gemeinsamkeiten und Abweichungen ergeben sich daraus für die Ausgangsdefinition von "politischer Kultur", ist sie ggf. enger oder weiter zu fassen? Danach ist zu klären, inwieweit die vier Länder in das vereinte Europa integriert sind, zum einen entsprechend ihrem Selbstverständnis, zum anderen entsprechend den tatsächlichen Gegebenheiten. Im Fortgang soll überlegt werden, was daraus für den spezifischen Beitrag zu einer europäischen politischen Kultur folgt und ob sich aus den spezifischen Beiträgen überhaupt eine übergeordnete politische Kultur entwickeln lässt, wobei vorab zu erörtern ist, inwiefern heute überhaupt schon von einer "europäischen politischen Kultur" gesprochen werden kann. Woran lassen sich Gemeinsamkeiten messen? Überlegungen zu den Perspektiven politischer Kultur in Europa, vor allem zu ihrer Tauglichkeit als ein Instrument etwa zur Bewältigung von Herausforderungen und als Merkmal zur Stiftung von "Identität" für die Europäische Union sollen die Arbeit beschließen. |
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| Publications / Publikationen | Erster Presserat in Osteuropa gegründet, in: Message 4/2003, S. 44f.Staat-Region-Kontinent. Wie die Slowakei mitten in Europa ihre Identität sucht, in: Ost-West Europäische Perspektiven, 4/2003, S. 294 ff.Industrieparks in der Slowakischen Republik, in: WiRO 2004, S. 361 ff.Die Slowakei - Stimmungen, Erfahrungen und Tendenzen, in: Wirtschaftspsychologie aktuell, 2/2005, S. 18 ff.Zur Praxis der Vergabe von EU-Fördermitteln und Investititonsstimuli in der Slowakischen Republik, in: WiRO 2006, S. 113 ff.Der "Tatra-Tiger" kommt nicht zur Ruhe, in: Ost-West Europäische Perspektiven, 4/2006, S. 306 ff."Reform-Tiger" Slowakei. Ein Vorbild für andere Staaten?, in: Osteuropa, 3/2006, S. 55 ff.Perspektiven für weitere Privatisierungen in der Slowakischen Republik, in: WiRO, 1/2007, S. 17f.Veränderungen in der Steuergesetzgebung der Slowakischen Republik nach dem Regierungswechsel, in: WiRO 3/2007, S. 82f.Die Bedeutung der Slowakei und Ungarns für die Energieversorgung Europas, in: Osteuropa-Wirtschaft, 2/2007, S. 130ff.Slovakia´s government is turning its policy toward the EU, in: German Times 8/2007.Zur Novelle des Arbeitsrechts in der Slowakischen Republik, in: WiRO 12/2007, S. 362 ff.Eiszeit unter Nachbarn. Slowakisch-ungarische Bewährungsproben, in: Osteuropa 12/2008, S. ff.Forschung und Innovation in der Slowakei und Ungarn, in: Osteuropa Wirtschaft, 4/2008, S. 338 ff.Aktuelle Entwicklungen bei der Behandlung von Eigentumsrechten in der Slowakischen Republik, in: WiRO 7/2009, S. 203 ff.Seismograph Ungarn. Die Rechte, die Wahlen und die Folgen, in: Osteuropa 6/2010, S. 13 ff.Wirtschaftsmediation: Ungarn setzt Impulse in der Region, in: Osteuropa Wirtschaft 1-2/2010, S. 32 ff. |
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| Keywords / Suchbegriffe | politische Kultur, political culture, Europäische Union, European Union | ||
| Project leadership and contacts / Projektleitung und Kontakte |
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| Funding source(s) / Unterstützt durch |
No project-specific funding doctoral dissertation |
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| Duration of Project / Projektdauer | Nov 2008 to Dec 2011 |