Fakultäten » Medizinische Fakultät » Neuropathologie, Institut für » Prof. Dr. Adriano Aguzzi » Heikenwälder
| Title / Titel | Molecular dissection of hepatocellular carcinogenesis in mice with chronic hepatitis, a mouse model of hepatitis associated human hepatocellular carcinoma | ||||
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| Abstract (PDF, 14 KB) | |||||
| Original title / Originaltitel | Molekulare Dissektion der Genese des hepatozellulären Karzinoms bei Mäusen mit chronischer Hepatitis, einem Mausmodell für Hepatitis assoziierte hepatozelluläre Karzinome | ||||
| Summary / Zusammenfassung | Hepatozelluläre Karzinome sind die häufigste Form des Leberkrebses. Sie sind Folge einer chronischen Schädigung der Leber, die zu einer anhaltenden Entzündung führt. Zu den wichtigsten Ursachen dieser Entzündung in der Leber gehören das Hepatitis C Virus und der übermäßige Alkoholkonsum. Mehr als ein Drittel der Patienten, die an einer chronischen Hepatitis leiden, entwickeln hepatozelluläre Karzinome. Die Mechanismen, über die eine Entzündung zum Leberzellkrebs führt, sind nicht bekannt. Adäquate experimentelle Tiermodelle für die Untersuchung dieser Mechanismen sind nicht vorhanden. Erst kürzlich konnte gezeigt werden, dass die proinflammatorischen Zytokine Lymphotoxin und spezifisch in den Lebern von Patienten exprimiert sind, die an Hepatitis oder hepatozellulären Karzinomen leiden. Wir haben transgene Mäuse entwickelt die leberspezifisch Lymphotoxin und exprimieren. Nach 4-6 Monaten entwickeln diese Mäuse eine Hepatitis mit erhöhten Leberenzymen und Entzündungszell-Infiltraten in der Leber. Nach ca. 12-18 Monaten entwickelt ein Drittel dieser Mäuse hepatozelluläre Karzinome, wie dies auch beim Menschen der Fall ist. Wiederholt man diese Experimente mit Mäusen, die keine Lymphozyten haben, bleibt sowohl die Hepatitis wie auch die Entwicklung von hepatozellulären Karzinomen aus. Mäuse, denen ein wichtiger Signalbotenstoff der Zellteilungs- und Differenzierungskontrolle, das IKK, ausschließlich in den Leberzellen fehlt, entwickeln weder eine Hepatitis noch hepatozelluläre Karzinome. Wir schließen daraus, dass IKK abhängige Prozesse in den Leberzellen notwendig sind für die Entwicklung von Hepatitis und Leberzellkrebs. Wir sind überzeugt, dass wir mit Hilfe dieses Modells zu einem großen Teil die molekularen und zellulären Mechanismen aufklären können, welche zu der Entstehung von Hepatitis und des durch Hepatitis induzierten Leberkrebs beitragen. |
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| Keywords / Suchbegriffe | Hepatitis, Inflammation, Hepatocellular Carcinoma (HCC), Lymphotoxin | ||||
| Project leadership and contacts / Projektleitung und Kontakte |
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| Other links to external web pages | http://www.neuropathologie.usz.ch/ | ||||
| Funding source(s) / Unterstützt durch |
Foundation Oncosuisse |
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| In collaboration with / In Zusammenarbeit mit |
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| Duration of Project / Projektdauer | Feb 2008 to Feb 2011 |