Fakultäten » Vetsuisse-Fakultät » Nutztiere, Departement für » Schweinemedizin, Abteilung für » Dr. Xaver Sidler » Hofer Sidler Spring
| Title / Titel | Development of a breeding method against boar taint | ||||||||
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| Abstract (PDF, 14 KB) | |||||||||
| Original title / Originaltitel | Entwicklung einer Zuchtmethode gegen Ebergeruch | ||||||||
| Summary / Zusammenfassung | Die Kastration von männlichen Schweinen zur Vermeidung des Ebergeruchs ist ohne Schmerzausschaltung in der Schweiz ab 2010 verboten. Im Vergleich zur nun umgesetzten Inhalationsnarkose wäre die Mast unkastrierter Eber sowohl wirtschaftlich wie auch aus Sicht des Tierwohls eindeutig vorzuziehen, wenn die Häufigkeit von Geruchsabweichungen tief wäre. Die Ebergeruchskomponenten sind erblich. Die Selektion gegen Ebergeruch setzt voraus, dass die genetische Veranlagung für Ebergeruch geschätzt werden kann, was eine Erhebung des Merkmals bedingt. Das Projekt hat zum Ziel eine Leistungsprüfung für Ebergeruch aufzubauen und die Selektionsmethode zu entwickeln. Die Verfügbarkeit einer Vaterrasse mit geringem Risiko für Ebergeruch ermöglicht die Ebermast in der Schweiz sowie den Genetikexport. Zur Detektion der geruchsbelasteten Schlachtkörper wird heute die unzuverlässige subjektive Kochprobe durchgeführt (Annor-Frempong et al. 1998). Als Alternativen werden elektronische Nasen entwickelt (z.B. Ampuero und Bee, 2006; Haugen et al. 2008). Ein eben vom BLW bewilligtes Projekt der VetSuisse Fakultät Zürich, in welchem auch SUISAG und ALP mitarbeitet, sucht nach einem kostengünstigen Biomarker-Schnelltest (Nägeli et al. 2009). Die intensiven Forschungsaktivitäten in diesem Bereich dürften in wenigen Jahren eine praktikable Methode hervorbringen. Welche Methode den Durchbruch schaffen wird, ist jedoch heute noch nicht absehbar. Die züchterische Senkung von Ebergeruchskomponenten, insbesondere Androstenon, im Rückenspeck könnte negative Effekte auf andere Merkmale haben. Insbesondere besteht ein Zusammenhang mit dem Geschlechtshormonen und damit dem Alter bei Pubertät (z.B. Zamaratskaia und Squires, 2009). Untersuchungen in den Niederlanden zeigen, dass bei Selektion gegen Ebergeruch in Vaterlinien nur geringe negativen Effekte auf die Spermaproduktion zu erwarten sind (Bergsma et al. 2007), jedoch in Mutterlinien deutlich negative Auswirkungen auf die Reproduktionsmerkmale der Sauen zu erwarten sind (Engelsma et al. 2007). Darum ist eine Selektion gegen Ebergeruch eher in Vaterlinien möglich, wobei mögliche negative Effekte mit untersucht werden müssen. Die ganze Sudie umfasst 3 Teilprojekte 1. Entwicklung einer Leistungsprüfung für Ebergeruch mittels Biopsie von Rückenspeck am lebenden Endprodukteeber. 2. Untersuchung der Zusammenhänge mit der Spermaqualität von KB-Ebern und Testeinsatz von Ebern mit viel oder wenig Ebergeruch 3. Entwicklung von Zucht- und Selektionsstrategien gegen Ebergeruch. |
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| Keywords / Suchbegriffe | Zuchtmedtode, Ebergeruch, Jungebermast | ||||||||
| Project leadership and contacts / Projektleitung und Kontakte |
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| Funding source(s) / Unterstützt durch |
KTI, Other Public Sources (e.g. Federal or Cantonal Agencies), Private Sector (e.g. Industry) |
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| In collaboration with / In Zusammenarbeit mit |
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| Duration of Project / Projektdauer | Apr 2010 to Mar 2013 |