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Sidler

Fakultäten » Vetsuisse-Fakultät » Nutztiere, Departement für » Schweinemedizin, Abteilung für » Dr. Xaver Sidler » Sidler

Completed research project

Title / Titel Determination of PCV2 antibody in the piglet testicular to verify the parent sows vaccination
PDF Abstract (PDF, 14 KB)
Original title / Originaltitel Bestimmung von PCV2-Anikörper im Ferkelhoden zur Überprüfung der Muttersauenschutzimpfung
Summary / Zusammenfassung Die Erkrankung mit PCV2 gehört weltweit zu den verlustreichsten Erkrankungen in der Schweineproduktion, wobei Kümmern, chron. therapieresistenter Durchfall, schlechte Futterverwertung, und erhöhte Mortalität die Hauptsymptome darstellen. Seit einigen Jahren sind Impfstoffe registriert, die mit grossem Erfolg weltweit angewendet werden. In mehreren Studien konnte gezeigt werden, dass hohe Antiköpermengen im Saugferkelalter ausschlaggebend sind, ob die Ferkel erkranken oder nicht.
Die Masttageszunahmen von Nachkommen von geimpften Sauen sind signifikant besser und die Mortalität und die Anzahl der Kümmerer kann massiv reduziert werden. Daher fordern immer mehr Mäster einen einheitlichen Impfstatus der gelieferten Mastferkel. Die Konzentration und der Abfall von maternalen Antikörpern im Ferkelserum von geimpften und ungeimpften Sauen unterscheiden sich in den ersten Lebenswochen signifikant. Da die maternalen Antikörper im Ferkelserum in der Säugezeit stetig abnehmen und sich beim Einstallen in die Mast nicht mehr signifikant von geimpften und ungeimpften Sauen unterscheidet, fehlt beim Eintreten in die Mast ein objektives Messkriterium zur Verifizierung der Mutterschutzimpfung.

Ziel dieser Studie ist es mit einer einfachen Methode die Muttersauenimpfung gegen PCV2 für die Mäster zu dokumentieren. Normalerweise wird die Bestimmung der Antikörper im Serum vorgenommen. Blutentnahmen beim Schwein sind aber zeitaufwändig und für das Tier belastend. Deshalb soll in dieser Studie nicht Ferkelserum sondern Hoden von Ferkeln, die in den ersten Lebenswoche ( 3. - 7. Tag) kastriert werden müssen, verwendet werden.
Mittels ELISA soll im „Fleischsaft“ von aufgetauten Ferkelhoden einen Grenztiter festgelegt werden, der die geimpften Muttersauen von ungeimpften Sauen zu unterscheiden vermag.
Keywords / Suchbegriffe PCV2-Antikörper, Ferkelhoden, Muttersauenschutzimpfung
Project leadership and contacts /
Projektleitung und Kontakte
Dr Xaver Sidler (Project Leader) xsidler@vetclinics.uzh.ch
Funding source(s) /
Unterstützt durch
Private Sector (e.g. Industry)
 
Duration of Project / Projektdauer Nov 2009 to Dec 2010