Fakultäten » Philosophische Fakultät » Philosophisches Seminar » Allgemein » Prof. Dr. Hans-Johann Glock » Walter
| Title / Titel | Pain and Other Minds | ||
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| Abstract (PDF, 14 KB) | |||
| Original title / Originaltitel | Der Schmerz und das Problem des Fremdseelischen | ||
| Summary / Zusammenfassung | Indem wir das Wort »Schmerzen haben« mit Verständnis gebrauchen, haben wir das philosophische Problem des Fremdseelischen implizit gelöst; wir verstehen, was es heisst, dass ein anderer Schmerzen hat. Wenn es gelingt, unser implizites Verständnis explizit zu machen, dann ist das philosophische Problem auch explizit gelöst. Nach Wittgenstein hat »Schmerzen haben« einen heterogenen, in der 1. und 3. Person verschiedenen Gebrauch; das Wort wird, respektive, expressiv und deskriptiv verwendet. Dennoch besitzt es im alltäglichen Gebrauch eine einheitliche Bedeutung. Wie sind diese grammatischen Verhältnisse zu verstehen? Die Antwort, die ich zu geben versuche, greift auf das von N. Bischof eingeführte Konzept der synchronen Identität zurück. Synchrone Identität wird in paradigmatischer Weise zwischen einem Modell und seinem Original hergestellt. Die Möglichkeit zu verstehen, dass ein anderer Schmerzen hat, lässt sich auf der Grundlage begreiflich machen, dass der Aussenstehende »am eigenen Leib« ein Modell der Lage bildet, worin sich der Leidende befindet. Es gibt dabei theoretische Schwierigkeiten zu überwinden, die Wittgenstein etwa in PU 302 nennt. – Das Resultat entspricht einer sog. Simulationstheorie aus dem Gebiet der »Theory of Mind«; es ergeben sich im Vergleich dazu aber auch gewisse Unterschiede. |
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| Keywords / Suchbegriffe | pain, other minds, first/third person asymmetry, identity, Wittgenstein | ||
| Project leadership and contacts / Projektleitung und Kontakte |
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| Funding source(s) / Unterstützt durch |
No project-specific funding doctoral dissertation |
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| Duration of Project / Projektdauer | Jan 2010 to Dec 2013 |