Completed Research Project

Title / Titel
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Risk communication and natural hazards
Original title / Originaltitel
Risikokommunikation und Naturgefahren
Summary / Zusammenfassung
In der vorgeschlagenen Forschung soll untersucht werden, welche Art von Risikokommunikation dazu führt, dass durch Hochwasser gefährdete Personen auch tatsächlich präventive Massnahmen zur Schadensminderung ergreifen. Weiter soll überprüft werden, welche psychologischen Faktoren bei der Implementierung von Hochwasserwarnsystemen beachtet werden müssen. In der vorgeschlagenen Untersuchung werden wir uns auf die Naturgefahr Hochwasser, Murgänge und Rutschungen beschränken.

Die mentalen Modelle von Laien bezüglich Hochwasser sollen untersucht werden. Persönliche Interviews werden bei 200 Personen durchgeführt. Dabei soll untersucht werden, welche Gründe für die Überschwemmungen im Sommer 05 gesehen werden. Weiter soll untersucht werden, weshalb Präventionsmassnahmen ergriffen oder eben nicht ergriffen wurden. Welche Handlungsmöglichkeiten und welche Barrieren sehen die Betroffenen, um sich vor den Folgen von Hochwasser zu schützen? Erwartungen an Warnsysteme sollen ebenfalls erhoben werden. Hier stellt sich vor allem die Frage, wie hoch die Wahrscheinlichkeit von falsch positiven Warnungen sein darf und wie die Möglichkeit von solchen Fehlalarmen kommuniziert werden kann, damit das Warnsystem nicht seine Glaubwürdigkeit verliert.
Keywords / Suchbegriffe
Risk communication, risk perception, natural hazards, prevention, flooding
Project Leadership and Contacts /
Projektleitung und Kontakte
PD Dr. Michael Siegrist (Project Leader)siegrist@sozpsy.ulnizh.ch
Prof. Dr. Heinz Gutscher 
Funding Source(s) /
Unterstützt durch
Other Public Sources (e.g. Federal or Cantonal Agencies)
 
Duration of Project / Projektdauer
Nov 2005 to Nov 2006